U11-Junioren gewinnen Hallenspieltag in Huntlosen

von Hajo Lueken

Für die große Überraschung des „Futsal light“-Hallenspieltages am 10. 11.2018 in Huntlosen sorgten die U11-Junioren des TSV Großenkneten: Aus vier Spielen holten sie 10 Punkte und konnten damit die erste Qualifikationsrunde zur Hallen-Kreismeisterschaft als erstplatzierte Mannschaft ihrer Gruppe abschließen.

Im ersten Spiel gegen TuS Heidkrug IV kam es vermutlich aufgrund der nahezu gleichen Trikotfarbe des Gegners (TuS Heidkrug in rot, TSV ebenfalls in rot mit orangefarbenen Leibchen) zu mehreren versehentlichen Abspielfehlern der TSV-Jungs, die der Gegner zu einem Tor nutzen konnte und damit die 1:0 – Führung des TSV durch Filip ausgleichen konnte. Im zweiten Spiel gegen GW Kleinenkneten II lag das Team zunächst 0:1 hinten, ließ sich aber von diesem einzigen Rückstand des Tages nicht verunsichern und entschied das Spiel letztendlich 3:1 für sich. Für die drei Tore sorgten Filip mit zwei schönen Einzelaktionen sowie Jonte mit einem strammen Schuss in die rechte Ecke kurz vor dem Ende. Kaum Hoffnung setzte man in das Spiel gegen die erste Mannschaft des VfL Stenum, war man doch in der Feldsaison zwei Monate zuvor noch chancenlos und unterlag deutlich mit 0:10 Toren auf heimischen Platz. Doch in der Halle gelten bekanntlich etwas andere Gesetze, der Favorit aus Stenum konnte seine Überlegenheit aus der Feldsaison nicht genauso auf die deutlich kleinere Spielfläche übertragen. Der TSV verteidigte in den Anfangsminuten geschickt und konnte nach einer Ecke mit einem „Geniestreich“ von Filip sogar 1:0 in Führung gehen. Der TSV kam zwischenzeitlich noch zu weiteren Chancen, die aufgrund des starken Stenumer Schlussmanns ungenutzt blieben. Die überwiegende Spielzeit musste sich der TSV aber einem Sturmlauf der technisch versierten Stenumer gegenüberstellen und verteidigte die Führung mit einer hohen mannschaftlichen Geschlossenheit bis zum Ende, unter anderem durch herausragende Paraden des Kneter Torwarts Fabian. Im abschließenden Spiel gegen TV Munderloh II musste dann aufgrund des Unentschiedens zu Beginn des Tages noch ein Sieg her, um den Spieltag für sich zu entscheiden. Dies gelang mit einem 2:0 gegen TV Munderloh II. Besonders sehenswert war dabei die 1:0 – Führung durch Josef mit einem gekonnten Weitschuss fast von der Mittellinie, der sich über dem verdutzten Munderloher Torwart hinweg ins Tor senkte. Den abschließenden 2:0 – Endstand erzielte Finn, der genauso wie Darius, Paul, River, Ole, Jonte, Josef, Filip und Fabian zur starken Mannschaftsleistung des von Pascal Grüner betreuten Teams beitrug.

Das TSV-Team qualifizierte sich damit für die Zwischenrunde der Hallen-Kreismeisterschaft, genauso wie die zweitplatzierten Stenumer, deren Torverhältnis von 27:1 nicht zum Gewinn des Hallenspieltages reichen sollte. Da der gastgebende FC Huntlosen keine U11-Mannschaft für die Hallenrunde gemeldet hatte, übernahmen die Spieler-Eltern des benachbarten TSV Großenkneten das Catering in der Huntloser Halle am Marschkamp.

In der zuvor von August bis Oktober ausgetragenen Feldsaison spielte die TSV-Mannschaft in der höchstmöglichen Spielklasse für E-Junioren, der Staffel 1 des Kreises Oldenburg-Land / Delmenhorst. In der Liga mit insgesamt acht Mannschaften konnte sich die von Thore Schlesinger, Stefan Hagelmann und Malte Niemann vorbildlich trainierte Mannschaft gut behaupten: Nach einem hart erkämpften 3:3 beim FC Hude, einem 7:3 – Erfolg im Derby beim Ahlhorner SV und einem 3:0 – Heimsieg gegen SG DHI Harpstedt wurden insgesamt sieben Punkte geholt und immerhin Rang sechs in der Endabrechnung belegt. Es wäre auch durchaus eine noch bessere Platzierung möglich gewesen, wenn das vorletzte Saisonspiel beim Tabellennachbarn VfL Wildeshausen nicht unglücklich mit 5:4 verloren gegangen wäre trotz dreimaliger Führung. Es standen allerdings auch hohe Niederlagen gegen die Ausnahmemannschaften vom SV Tungeln, VfL Stenum (siehe oben) und dem TuS Heidkrug zu Buche.

Auf dem Bild unten die E1-Junioren der Feldsaison 2018/2019 mit ihren Trainern Stefan Hagelmann und Thore Schlesinger:

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