Testspiel der Damen sorgt für eine volle Halle

von Sebastian Wedermann

Zu ihrem zweiten Testspiel empfingen die Damen des TSV heute den TvdH Oldenburg. Die Gäste aus Haarentor belegen derzeit den zweiten Platz in der Regionsliga und traten somit als klarer Favorit an. Doch das war in diesem Spiel ohnehin nebensächlich.

Zunächst galt es die eigene Aufregung zu bekämpfen, was angesichts der vollen Tribüne nicht gerade einfach war. An den leichten Ballverlusten sowie dem deutlichem Respekt vor der gegnerischen Abwehr war die Nervosität deutlich zu erkennen. So schafften es die Gäste Tor um Tor bis zur Halbzeit auf 1:11 davon zu ziehen. Dabei hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können, doch durch ein gutes Rückzugsverhalten wurde schlimmeres verhindert.

Mit klaren Aufgaben für Angriff und Abwehr ging es hoch motiviert und weiterhin bei bester Laune in die zweite Halbzeit. Die Ansagen durch die Trainer Boris Toben und Sebastian Wedermann schienen zu fruchten und so stand vor allem die Abwehr um Jasmin Denkena wesentlich kompakter. So kam der TvdH schwieriger in gute Wurfpositionen. Zudem zeigten Tanja Kühne sowie Melissa Heine im Kneter Tor eine solide Leistung und parierten mehrere hochkarätige Chancen.

Im Angriff lief es ebenfalls deutlicher besser und der Respekt vor der gegnerischen Abwehr schwand allmählich. Jedoch kam nun die große Abschlussschwäche zum Vorschein. Dennoch konnte bei einem Endstand von 6:21 - im Vergleich zum Spiel gegen den SV Cappeln - ein Tor mehr geworfen werden. Im Gegenzug wurde ein Tor weniger kassiert. In Relation zur Stärke des Gegners eine Leistung, auf die die Mannschaft stolz sein kann.

Nicht weniger nervös waren vor diesem Spiel die beiden Schiedsrichter Fabian Alves und Lukas Schönbohm. Beide kommen frisch vom Schiedsrichterlehrgang und nutzen die Chance, um den Umgang mit der Pfeife zu üben. Beide machten ihre Sache gut und erhielten nach dem Spiel noch einige interessante Tipps von Sebastian Wedermann, der selbst in der Oberliga pfeift.

Ein riesen Dank geht an dieser Stelle an die zahlreichen Fans, die an einem Donnerstagabend das Spiel so zahlreich verfolgten. Einfach nur der Wahnsinn!

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