2. Herren reist ungeschlagen zu Hürriyet

von Michael Cording

Vorschau: Ungeschlagen zum 5. Spiel

Nach dem 0:0-Remis beim Mitaufsteiger TV Munderloh II (siehe unten) am Mittwochabend reist die 2. Herren des TSV Großenkneten am Sonntagnachmittag weiterhin ungeschlagen zum derzeitigen Tabellendritten und Aufstiegsanwärter RW Hürriyet. Anstoß auf dem Nebenplatz des Stadions an der Düsternortstraße ist um 15 Uhr. "Hürriyet ist eine technisch sehr starke Mannschaft mit pfeilschnellen Spitzen, aber möglichen Defiziten in taktischer Disziplin und Anfälligkeiten in der Hintermannschaft" weiß Abwehrrecke Michael Cording den Gegner realistisch einzuschätzen. Entscheidend wird auch sein, wie man sich auf das schnelle, manchmal geradezu nervös anmutende Spiel auf dem sehr kleinen Platz einstellen kann. Gegen Hicretspor gelang das zunächst nicht sehr gut, in der zweiten Halbzeit holte man am 1. Spieltag aber noch einen 0:3-Rückstand auf. Es wird auf jeden Fall wieder Schwerstarbeit für die Gronewold-Elf, den Status des ungeschlagenenen Aufsteigers über die 90 Minuten hinaus zu behalten, zumal man auf einige Spieler verzichten wird müssen (Verletzung, Beruf und beginnendes Studium), die sich zuletzt als Leistungsträger hervorbrachten. Unterschätzen wird den Tabellenvierten (!) aus Großenkneten auch so schnell kein Kontrahent mehr...

Rückblick: Torloses Remis in Munderloh

In der 1. Kreisklasse stand in dieser Woche die erste englische Woche der Saison auf dem Plan. Am Mittwochabend erkämpfte sich der TSV II dabei ein 0:0-Unentschieden bei Mitaufsteiger TV Munderloh II. Damit gelang es den Platzherren auch im dritten Anlauf nicht, Großenkneten zu besiegen. In der vergangenen gemeinsamen Aufstiegssaison gab es ein 2:2-Remis und ein 4:1-Auswärtssieg für Kneten - Meister wurde trotzdem Munderloh. Beim Spiel in der neuen Klasse lieferten sich beide Mannschaften ein bis zur Schlussminute spannendes Duell. Die Trainer waren sich einig, dass die Punkteteilung in Ordnung gehe, wenngleich dem TV Munderloh etwas mehr Spielanteile zugestanden werden müssen. Zwingende Toraktionen wussten beide Abwehrreihen mit wenigen Ausnahmen zu verhindern. Das umkämpfte, aber immer faire Spiel war dadurch nicht immer schön anzusehen, fehlte es doch gegen eng gestaffelte Defensivformationen an spielerischem Glanz. Richtig gefährlich wurde es für das vom tadellosen Keeper Wohlers gehütete TSV-Tor meistens bei den (zu) vielen Standards in Tornähe. Auf der Gegenseite zählte man durch Möhlenpage, M. Asche und Walther 3-4 wirklich nennenswerte Möglichkeiten zu einem letztlich ausbleibenden "Lucky Punch". Besondere Erwähnung muss die ausgezeichnete Leistung des Unparteiischen Alireza Amintavakoli finden. "Das war souverän, sympathisch und eigentlich immer richtig" waren sich seine SR-Kollegen Haferkamp vom TVM und Cording vom TSV mit ihrer fachmännischen Einschätzung einig.

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