2. Herren heute in Falkenburg gefordert

von Michael Cording

Vorschau: Höhenflug der Falken stoppen

Für die von Andreas Gronewold trainierte 2. Fußballherren geht es am heutigen Freitagabend zum TV Falkenburg. Nach der unnötigen Niederlage im zurückliegenden Heimspiel gegen Ganderkesee (siehe unten) wartet erneut eine sehr schwere Aufgabe auf unsere "ZWOTE". Falkenburg hat nach ein paar Anfangsschwierigkeiten richtig Fahrt aufgenommen und die letzten sechs Spiele souverän gewonnen. Unter der Woche konnte sich Falken-Trainer Georg Zimmermann erlauben, beim 2:8-Pokalaus gegen Atlas II ein wenig mit der zweiten Reihe zu experimentieren. Entsprechend ausgeruht und motiviert wird sich der erste Anzug heute Abend in die Partie gegen den TSV werfen. Großenkneten wird versuchen, die Mannschaft der Stunde zu stoppen, gegen Hasbergen beispielsweise fehlte dazu nicht viel. Das ist aber nur realistisch, wenn die Mannschaft zur konstanten Teamleistung auf einem sehr hohen Niveau zurückfindet, die den Aufsteiger in den ersten vier Ligaspielen auszeichnete. Zur für den Breitenfußball ungewöhnlichen Zeit von 20:15 Uhr ist Anstoß am Alten Postweg.

Rückblick: Bitter - nach 2:0 noch 2:3 verloren

Im Duell der Namensvetter am Freitag vor einer Woche gegen den TSV Ganderkesee II unterlag die Gronewold-Elf nach früher 2:0-Führung noch mit 2:3. Vier Tore fielen dabei bereits im ersten Durchgang, der letztlich nicht unverdiente Siegtreffer für die Gäste dann erst kurz vor Schluss. Auch in gelb-rot-bedingter Überzahl ab der 57. Minute schaffte es Großenkneten nicht, das druckvolle und effektive Spiel der ersten 20 Minuten wieder aufzunehmen.

Aus der NWZ vom 09.10.2017 / Werner Schaar

TSV Großenkneten II – TSV Ganderkesee II 2:3 (2:2). "Dieses Spiel darfst du nicht verlieren", stammelte Großenknetens Spieler Merten Jebing fassungslos nach Spielschluss. In der Tat hätten die Einheimischen die drei Punkte für sich in Anspruch nehmen können, wenn sie nicht nach einer klaren Führung mehr oder weniger das Spielen eingestellt hätten. Das Team von Trainer Andreas Gronewold begann furios und erarbeitete sich viele Tormöglichkeiten und ging schon in der 12. Minute in Führung als sich Marten Stapel durchgesetzt hatte und Torhüter Marvin Schmidt keine Chance ließ. Wenige Minuten später führte Merten Jebing einen Freistoß blitzschnell aus und traf ebenfalls. Erst nach einer halben Stunde kamen die Gäste besser ins Spiel und der schnelle Jean-Michel Dietrich stellte den Anschluss her. Unmittelbar vor der Pause glich Ganderkesee durch einen Freistoß aus. Als in der 57. Minute Ganderkesees Nils Stolz die Ampelkarte sah, hätten die Erfolgschancen der Gäste eigentlich sinken müssen. Doch die Platzherren konnten mit der personellen Überlegenheit nicht viel anfangen und waren nicht in der Lage, ihr Überzahlspiel auszunutzen. Die Mannschaft von Trainer Andreas Dietrich sah ihre Chance und spielte weiter offensiv. Das sollte wenige Minuten vor dem Abpfiff mit dem Siegtreffer belohnt werden. Großenknetens Trainer Andreas Gronewold sah den Erfolg der Gäste als verdient an. Tore: 1:0 Stapel (12.), 2:0 Jebing (18.), 2:1 Dietrich (31.), 2:2 Biener (42.), 2:3 Dietrich (86.).

Aus dem Delmenhorster Kreisblatt vom 10.10.2017 / Andreas Bahlmann

TSV Großenkneten II - TSV Ganderkesee II 2:3. Es bedurfte schon einiger wach rüttelnder Ansagen von der Seitenlinie durch Trainer Andreas "Didi" Dietrich, bis seine Jungs richtig begriffen hatten, dass sie nach Toren von Marten Stapel (12.) und Merten Jebing (18.) bereits mit 0:2 zurücklagen. Dietrichs Worte zeigten Wirkung, denn nach 20 Minuten bot Ganderkesee den Gastgebern Paroli. Nach vor der Pause glichen die Gäste durch Jean-Michel Dietrich (30.) und Julian-Sebastian Biener (42.) aus. Kurz vor dem Spielende traf erneut Trainer-Sohn Dietrich zum 3:2 für die Gäste (86.). Zu diesem Zeitpunkt war Ganderkesee nach einer Gelb-Roten Karten gegen Nils Stolze in Unterzahl (57., wiederholtes Foulspiel). TSV-Trainer Dietrich freute sich über den hart erkämpften Erfolg: "Nach dem Rückstand war das von allen eine tolle Mannschaftsleistung."

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